Unsere erste Arbeit für Übersee

Wir haben den Relaunch der Website des »Journal of Architectural Education (JAE)« konzipiert, gestaltet und programmiert.

… wobei Relaunch eigentlich Launch meint, war die Webseite des zweimal jährlich erscheinenden Magazins doch bisher Teil der »Association of Collegiate School of Architecture (ASCA)«.


Um was geht es überhaupt?

»The Journal of Architectural Education is a biannual peer-reviewed academic journal published by Routledge on behalf of the Association of Collegiate Schools of Architecture. It was established in 1947 and the current editor-in-chief is Marc Neveu (Wentworth Institute of Technology).«

Wikipedia

»The Association of Collegiate Schools of Architecture is a nonprofit, membership association founded in 1912 to advance the quality of architectural education in the United States and abroad.Mission statementTo advance architectural education through support of member schools, their faculty, and students. This support involves: Serving by encouraging dialogue among the diverse areas of discipline, facilitating teaching, research, scholarly and creative works, through intra/interdisciplinary activity, articulating the critical issues forming the context of architectural education, fostering public awareness of architectural education and issues of importance.«

Wikipedia

Das in Washington beheimatete Medium JAE kam durch unsere Arbeit für »uncube« auf uns zu. HENKELHIEDLs erster Auftrag für Übersee lebt von einem sehr eigenständigen Design und einem guten Verständnis seitens der amerikanischen Redaktion für unsere etwas ungewöhnliche Art der Navigation, Befüllung und Nutzung von Detailseiten – inhaltlich und technisch abgeleitet von unserem Projekt »e2a«. 

Abgeleitet bedeutet dabei nicht, dass www.jaeonline.org Eigenständigkeit verloren geht. Eigentlich nutzt JAE nur E2A-Technik, die wir für die Haube der Website der Schweizer Architekten Piet und Wim Eckert aus Zürich entwickelt haben. Ein angepasstes Drupal-CMS sorgt für eine simple Aufteilung der Inhalte auf Detailseiten, die sich auf Tablets und Desktop-Computern blättern lassen wie ein Printmagazin. Ganz ähnlich wie bei der Vatermutter dieser Idee: dem »Uncube Magazine«, welches ebenfalls aus unseren Studios stammt.

Das Design dagegen beschreitet völlig andere Wege, als die monolithische, schwarz-weiße Gestaltung von E2A. Eine dunkle Grundumgebung sorgt für einen hohen Kontrast, knallige Farbenund lässt Bilder besser wirken. Dafür sorgt auch ein generell drastischer Beschnitt des ausgewählten Bildmaterials. 

Eine Besonderheit dabei ist, dass die Inhalte nicht ganz so leicht einzupflegen sind, wie bei sonstigen, auf klassischen Templates aufgebauten Seiten. Während wir uns kurz vor der Übergabe schon auf umständliche Erklär-Sessions via Skype eingestellt haben, wurden wir von der Versiertheit des Kunden extrem positiv überrascht. Einmal die Grundidee verstanden. Die JAE-Redaktion hat die Initialbefüllung gleich komplett selbst erledigt – und eine Gestalterin für wichtige Entscheidungen zu Rate gezogen. Das ist nicht selbstverständlich.

Das perfekte Verständnis für ein nicht ganz alltägliches System, damit sich eine nicht ganz alltägliche Webseite so mit Leben füllen kann, wie wir uns das vorgestellt haben. 


Nicht nur in diesem Sinne ein weiterer, kleiner Meilenstein für uns. 

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