Ketten, Pappen, Apfelbäume – und Einhörner, natürlich

Workshops sind für alle gut – auch uns

Mitte März verbrachten wir mit dem gesamten Büro zwei Tage in unserer Werkstatt. So nennen wir den Büroteil im Erdgeschoss, dessen jahrzehntelanges Dasein als Schmiede und Lackiererei noch durchscheint, dank Überbleibsel wie dem Kettenzug. Wir nutzen den vorderen Teil der großzügigen Fläche für Besprechungen und Workshops. An besagtem Freitag und Samstag im März fand dort ein ganz spezieller statt – anstelle eines externen Auftrags hieß das angestoßene Projekt: ».HENKELHIEDL«.

Wir (22 Mitarbeiter*innen, die Gründerin und der Geschäftsführer/Gründer/Inhaber), ein professioneller Coach und seine Assistentin, zwei Tage mit den zwei Oberthemen Altlasten, auch »Tatortreinigung« genannt, und Zukunftsvisionen, Übungen und Feedback-Runden im Plenum und einzelnen Arbeitsgruppen, Plakate schreiben und präsentieren ja, Klebepunkte verteilen kaum, anregender Input ja, nur Gerede nein, konkrete und verbindliche Ziele ja, raus aus der »Komfortzone« ja, Beleidigungen/Peinlichkeiten nein, Psycho-Talk schon, Highlight mit eindrucksvollen Ergebnissen: die Theaterübung.

Vorab, während und nach dem Workshop gab/gibt es berechtigterweise Sorgen und Zweifel an Sinn und Methoden, wir sind ja kritische Menschen, aber insgesamt hat die harte Arbeit Spaß gemacht. Eine Investition, die lohnt. Seit dem Montag nach dem Workshop säumen z.B. zwei Apfelbäume unser Eingangstor (ok, noch sind es Bäumchen – noch!). Sie sollen bereits dieses Jahr die ersten Früchte tragen. Auch ein Tee mit dem schönen Namen Einhorn liegt plötzlich im Büro aus, nicht ganz zufällig (klingt mysteriös, soll es auch, zum Hintergrund irgendwann mehr an dieser Stelle). Symbolhafte Ergebnisse und ein Vorgeschmack auf die ganzen anderen Früchte, welche im Verlauf des auf ein Jahr angesetzten internen Projekts geerntet werden. Wir sind gespannt, und erholen uns bei Hof-Pausen auf der Bank vor den Apfelbäumchen…

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