COU statt SEO

Wir fragen uns in letzter Zeit, ob wir SEO nicht in COU (Content Optimization for Users) umbenennen sollten, wenn wir für Kunden versuchen, ihr Google-Ranking zu verbessern. Offenbar tritt das Thema zur Zeit wieder stärker in den Vordergrund. So relevant, dass wir als design-affine Digital-Agentur seit kurzem reine SEO-Projekte ohne Gestaltung und Programmierung umsetzen. 

So komplex die Anforderungen an eine Suchmaschinen-Optimierung einer Webseite im Einzelnen auch sein können, sollte man den Google-Algorithmus nicht als das große Geheimnis ansehen, welches es zu knacken gilt. Vielmehr sollte man sich fragen, was der User braucht, um im Web seine Produkte, Lösungen oder Services zu finden. Eigentlich ist es ganz einfach:



»Was gut für den User ist, ist auch gut für Google.«


Eigentlich ist es ganz einfach:

  • übersichtliche, verständliche und fokussierte Inhalte/Lösungen
  • schnell und leicht zugänglich 
  • optimal dargestellt auf allen Endgeräten

…und das mag Google auch.

Nach unseren Erfahrungen geht es Google darum, technisch qualitativ hochwertige Webseiten mit für den Nutzer hochrelevantem Inhalt in der Trefferliste anzubieten. Ganz im Sinne des Suchenden, der das finden will, wonach er sucht. Inhalte, die nach Manipulation aussehen, werden abgestraft und fallen damit im Sichtbarkeitsindex nach unten.

Sicher müssen die Grundlagen stimmen. Technisch sollte eine Website den aktuellen Standards entsprechen und auch eine gute Usability bedeutet eben nicht nur eine benutzerfreundliche Seitenstruktur. Wer heute keinen responsiven Auftritt hat, den stellt Google weiter hinten ins Suchergebnis-Regal.

Einer der wichtigsten Faktoren für ein gutes Suchergebnis ist heute guter Inhalt, optimal aufbereitet für den Nutzer. Jede Seite fokussiert auf ein Thema, zielgruppenrelevant und bestenfalls multimedial aufbereitet. Wer glaubt, mit einer SEO-Offensive in zwei Wochen hoch gesteckte Ziele zu erreichen, wird enttäuscht sein und ggf. viel Geld verbrennen. 


Vielmehr sollte man SEO als Prozess verstehen, der fest in die digitalen Kommunikationsabläufe integriert sein sollte. Und genau das deckt sich mit dem Projekt-Verständnis bei .HENKELHIEDL. Ganz gleich in welcher Projektphase wir uns befinden – Analyse, Konzeption, Gestaltung, Programmierung, Launch oder redaktionelle Betreuung, die notwendigen Faktoren für eine gute Sichtbarkeit in den Suchergebnissen spielen in unseren Web-Projekten immer eine Rolle.


Ohne Plan geht es aber nicht. An dessen Anfang sollte eine Keyword-, Wettbewerbs- und Zielgruppenanalyse stehen, deren Ergebnisse den SEO-Prozess fortwährend begleiten und im Laufe der Zeit immer wieder angepasst werden müssen. 


Wer SEO, oder vielleicht künftig »COU«, ernsthaft und nachhaltig betreiben will, sollte sich dafür Zeit nehmen. Denn auch wenn am Ende die Wunschposition bei Google erreicht ist, heißt es nicht: »Zurücklehnen«. Die vielen Faktoren, die ein Ranking beeinflussen, sind im stetigen Wandel. Das Monitoring ist eine dauerhafte Aufgabe, die im Grunde nie endet. Wenn man gut vorbereitet ist, sind die Aufwände für Anpassungen im besten Fall dann weniger groß und umfangreich.


Text: Tobias Pfitzenmaier

Auch interessant

CLOSE
close